Bergwandern in der Stille

Bergwandern in der Stille

In karger Steinwüste neue Perspektiven gewinnen

Mit, 15. bis Sam, 18.08.18 | Val Bever, Oberengadin

Im Alltag fehlt oft die Zeit zum Innehalten. Bewusstes Abstand nehmen hilft, Gottes Stimme (wieder) zu hören. Wandern ist eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Diese Tage können den Rahmen für eine (Lebens-)Entscheidung bieten.

Das steinreiche, öde Jenatschgebiet, nördlich des Julierpasses gelegen, eignet sich mit seiner Einsamkeit im Sommer für stilles Unterwegssein. Auf einer Höhe von 2500 bis 3333 m.ü.M. gibt es kaum mehr Vegetation. Gletscherblick und andauerndes Kraxeln auf vielfältigen Steinen ist angesagt. Das viele Auf und Ab im Gelände erinnert uns daran, dass Gottes Wege nicht immer eben sind. Damit wir diese besser erkennen, werden wir teilweise schweigend wandern.

Unterkunft: Die Jenatschhütte ist eine SAC-Hütte auf 2652 m.ü.M. Sie ist erster Linie eine Skitourenhütte für den Winter, im Sommer geht es eher ruhig zu und her.

Zeiten des Schweigens: Ungefähr die Hälfte der Wanderzeiten werden wir im Schweigen verbringen. Zweck des Schweigens ist es, Raum zu geben für Gottes Reden, das in der Hektik des Alltags zu kurz kommen kann. Häufig werden vor einer Schweigezeit einige Abschnitte aus der Bibel vorgelesen.


Leitung: Daniel Bollinger
Bemerkungen: Wanderungen täglich 5-7 Stunden und mit 800 bis 1100 Höhenmeter. Freude an weglosem Gelände (Schwierigkeit T4); gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich! Bei andauernd schlechtem Wetter können die Tage kurzfristig abgesagt werden. Weitere Auskünfte direkt bei Daniel Bollinger, Tel. 071 344 39 84, dani.bollinger@gmx.ch.
Kosten: CHF 350.- inkl. Übernachtung im Massenlager mit Halbpension (SAC-Mitglieder: CHF 320.-)
Bei frühzeitiger Anmeldung können zwei Personen gegen Aufpreis ein Doppelzimmer buchen, vgl. www.jenatsch-huette.ch