Christoph Egeler als neuer VBG-Leiter eingesetzt

Christoph Egeler als neuer VBG-Leiter eingesetzt

08.09.2015

Am 5. September 2015 hat Christoph Egeler im Rahmen des VBG-Begegnungstages offiziell die Nachfolge von Benedikt Walker angetreten. Mitglieder des VBG-Vorstandes segneten ihn und Doris Liechti, Delegierte und Stellverterterin des VBG-Leiters, für die neuen Aufgaben.

"Der Schritt in die Freiheit ist immer verbunden mit einem Schritt aus der Komfortzone", erklärte VBG-Präsident Heiner Schubert in seiner Predigt über die israelitischen Kundschafter (4. Mose 13 und 14). Die Geschichte biete für die VBG viele Anknüpfungspunkte, gerade wenn es um die Auseinandersetzung mit neuen Herausforderungen geht. "Es gibt auch für uns nur eine Richtung: Vorwärts. Angst müssen wir nicht haben, weil Christus selbst uns erwartet", betonte der Theologe. Angst und eine verklärende Sicht auf die Vergangenheit seien letztlich Zeichen von Bequemlichkeit: "Freiheit bedeutet immer auch harte Arbeit, Anstrengung und Gefahr."

Leben und Entfaltung ermöglichen

Rund 170 Personen aus dem Umfeld der VBG – Mittelschülerinnen und Mittelschüler, Studierende, Berufstätige und Pensionierte – kamen am VBG-Begegnungstag nach Zürich, um im Rahmen eines Gottesdienstes neue Mitarbeitende zu segnen und Weiterziehende zu verabschieden. Ein Höhepunkt war die Übergabe der Leitung an den Psychologen Christoph Egeler.

Christoph Egeler (r.) mit Benedikt Walker

"Was die VBG ausmacht, das ist die grosse Vision von einem Glauben, der alle Lebensbereiche durchdringt und erneuert", beschreibt der neue Leiter seine Sicht auf die Organisation. Dieser Glaube sei deshalb eine "frohe Botschaft", weil er von moralischem Druck befreie und stattdessen eine Veränderung des Herzens bewirke. Diese Freiheit, die Leben und Entfaltung erst wirklich möglich macht, sei das Ziel aller Bemühungen der VBG, führt Egeler aus. "Und VBG, das sind all jene, die diese Vision teilen und sich dafür einsetzen!" Dinge wie Finanzen oder Räumlichkeiten, aber auch das grosse Engagement der angestellten Mitarbeitenden hätten nur dann einen Sinn, wenn sie diesem Ziel dienten.

Weisheit und Menschenliebe

Als Symbol für seine neue Stellung überreichte Benedikt Walker, der abtretende Leiter der VBG, seinem Nachfolger einen Stift mit Kreuz-Emblem. "Ich wünsche dir Weisheit, Menschenliebe, Überblick und Gelassenheit", gab er Christoph Egeler mit auf den Weg. Mitglieder des VBG-Vorstandes segneten darauf den neuen Leiter und Doris Liechti, Delegierte und Stellverteterin des VBG-Leiters, für ihre Aufgaben.

Doris Liechti (r.) mit Heiner Schubert und Margrit WaltiDie Primarlehrerin Doris Liechti wird mit einem Pensum von 40% die Verantwortung im Personalbereich übernehmen und sich für die nationale Vernetzung der VBG einsetzen. "Wir  wollen uns mutig, engagiert und mit Freude dafür einsetzen, dass Menschen ganzheitlich gestärkt und gefördert werden, dass sie sich entfalten können. Wo das geschieht, wird das Evangelium spürbar", erklärt sie ihre Vision.

 

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