Francke-Preis geht an Daniel Kummer

10.12.2009

Erstmals wurde am Samstag, 21. November, der "Francke-Preis" vergeben. Die neu gegründete "Initiative Christliche Bildung" ICB hat diesen Preis im Gedenken an den bedeutenden deutschen Pfarrer und Pädagogen August Herrmann Francke (1663-1727) gestiftet. Mit dem Preis sollen Personen oder Projekte gewürdigt werden, die sich um die Weiterentwicklung christlicher Werte im schweizerischen Bildungswesen verdient gemacht haben.

In der Laudatio für Daniel Kummer wurde sein 20jähriger Einsatz bei der VBG für die christliche Pädagogik gewürdigt: In vielen Kursen und Workshops hat er Lehrern und Lehrerinnen christliche Perspektiven zu pädagogischen Themen vermittelt; an unzähligen Orten und Anlässen hat er als Referent zu verschiedenen pädagogischen Themen für Eltern und Gemeinden wertvolle Einsichten  vermittelt – dabei waren seine Schwerpunkte "Umgang mit den modernen Medien", "Humor in der Erziehung" sowie "christliche Pädagogik". Als Referent sowohl bei christlich orientierten Lehrern an staatlichen Schulen als auch Belegschaften von christlichen Privatschulen, so wurde in der Laudatio festgehalten, wirkte Daniel Kummer auch als Brückenbauer zwischen diesen beiden manchmal noch distanzierten Feldern von Gottes Reich. Auch sein Verdienst als Autor des Buches "Hoffnung in der Schule" – das kürzlich von der "Rundschau" verrissen und am 2. November vom Präsidenten des Schweizerischen Lehrerverbandes als "sehr gut" bezeichnet worden ist – wurde lobend erwähnt.