Im Alltag begegnet uns Gott

20.03.2014

Was heisst es, den christlichen Glauben in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit auszuleben? Wie kann unser Alltag das Evangelium reflektieren statt nur fromme Gesetzlichkeit? Diese Fragen beschäftigen uns.

Das Evangelium – diese «gute Nachricht» der Liebe Gottes – ist etwas ganz Anderes als das Einhalten moralischer Regeln und «christlicher Werte». Es ist eine Kraft, die unser Leben auf den Kopf stellt und jeden Bereich unserer Identität prägen will: unser Denken, unsere Arbeit, unsere Beziehungen. Das VBG-Leitbild bringt den Unterschied zwischen Gesetzlichkeit und einem Leben aus der Gnade auf den Punkt: «Weil wir Gottes Liebe erfahren haben, wünschen wir uns, dass Menschen Gott kennen lernen.» Alles, was wir tun, ist eine Antwort auf die barmherzige Liebe Gottes – und nicht etwa Voraussetzung dafür. Wir sind die gescheiterten Produkte einer gescheiterten Geschichte. Aber Gott liebt uns.
Sich dieser Liebe gegenwärtig zu werden, ist ein Lernprozess, der in einer Gruppe besser gelingt als alleine. In der VBG treffen sich Menschen aus einer ähnlichen Lebenssituation, um in ihrem Alltag Gott auf die Spur zu kommen: Mittelschülerinnen und Mittelschüler, Studierende und Berufstätige.
In der Begegnung mit dem dreieinen Gott verändern wir uns – und mit uns unser Alltag. Die Begegnung ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Leben, das Reife, Offenheit und Authentizität vereint. Aus ihr erwächst das Christsein in allen Lebensbereichen.